bblackboxx vs. Finkenschlag: eine transkulturelle Übertragung

16. -19. März, im Finkenschlag, Damaschkestraße 9, Haslach-Freiburg im Breisgau

Vom 16. – 19. März 2012 macht  die aktuelle bblackboxx-crew auf Einladung des Soziologen Emil Galli einen Gang (CH-Deutsch: “Korridor”) zum Finkenschlag in Haslach. Der Finkenschlag ist eine ehemalige Gaststätte am Stadtrand und neuerdings die Aussenstelle der Tanzsparte pvc vom Theater Freiburg. In einem viertägigen Besuch nehmen wir die schier unmögliche Herausforderung an, unsere lokalspezifische Kunst-Intervention aus Basel über die Grenze zu tragen und an einem anderen Ort wirksam zu machen. Zwischen den beiden Räumen ist ein Fremdschaema unterwegs…Programm siehe unten.

Projekt von Sascha Anthes, Moritz Bachmann, Heath Bunting, Francesca Falk, Collectif Inouite, Mia Nold, Almut Rembges, Anja Rüegsegger (Carte Blanche), Celia Sidler, Andreas Schmidhauser, Marcel Schwald, Emanuel Tschumi.

PROGRAMM im Finkenschlag

Freitag, 16.3.

18 Uhr: Eröffnung mit Beiträgen von Sascha Anthes, Moritz Bachmann, Katie Herzog, Anna Nuic, Emanuel Tschumi, Aquarellclub sans frontières und N.N.

19 Uhr: Zu Gast in der Talk Show von Finkenschlag TV (Livestream hier), plus Performance  “The Dictionary” von Collectif Inouite.

Samstag, 17.3.

14-16.30 Uhr: Live-Übertragung Finkenschlag-bblackboxx, mit transkultureller Graffiti-Klonung durch Sascha Anthes und Marcel Schwald (das No-Border-Café ist wie immer offen).

16.30-18 Uhr: Tree-Climbing-Workshop in Haslach mit Heath Bunting.

18 Uhr: Kochkunstaktion “COOK THE RICH: Chicken Licken” mit Celia Sidler

19 Uhr: NO BORDER-Karaoke Performance Collectif Inouite. Anschliessend Music from the Camp: Lieder aus den MP3 Playern von den Bewohner_Innen des Auffangzentrums.

Sonntag, 18.3.

Tagsüber: Derive mit dem Fremdschaema zwischen Basel und Freiburg mit Mia Nold, Andreas Schmidhauser u.a. Anschliessend Präsentation der Aktion im Finkenschlag.

18 Uhr: Diskussionsrunde: Gegen-Performances: Kunst als Widerstandsmittel im Kontext von Überwachung, Charity und Warten.

Montag, 19.3.

19 Uhr: Finissage und virtueller Vortrag für zufällige Passant_innen, von Francesca Falk: „Über volle Boote, leere Räume und die Angst vor der umgekehrten Kolonisierung“.

*Dank an Autonome Schule Zürich, Jens Dreske, MacGhillie, Wolfgang Klüppel, Isabel Nold, Martin Stollenwerk.