BASEL LESBAR: Graffitimuseum (Berlin)
Das Künstlerkollektiv Graffitimuseum aus Berlin lädt ein zu Spaziergängen in der mit Graffiti beschriebenen Landschaft in Grenznähe. Seit 2001 erprobt die Gruppe künstlerische Strategien, um jenseits von jeder moralischen, juridischen und soziologischen Wertung Graffiti als kulturelles Angebot für Zeitgenossen aller Alphabetisierungsstufen zu öffnen.
Mit den Augen und Ohren eines Grenzgängers möchte das Graffitimuseum den anziehenden oder abstoßenden Spuren und Schriftbildern in der Transitzone folgen. Gemeinsam mit dem Publikum wird erkundet, wie man sich in den individuellen Kartographien zurechtfinden kann, inwieweit das Phänomen als Weltsprache oder als Sprachbarriere zu verstehen ist und schliesslich, was Graffiti mit Stadtakustik zu tun hat.
START
SO 6. Juni, 17 Uhr: Mit ausgeliehenem Handwerkszeug von Stefan Reuter, Nils Mollenhauser und Benjamin Kunath
Mit Grill (Grillgut selber Mitbringen)
OPEN HOUSE
7. Juni bis 13. Juni
von 11 – 20 Uhr
SPAZIERGÄNGE
>Beschränkte Teilnehmerzahl! Reservationen und Information zur Durchführung bei unsicherer Wetterlage ab 24. Mai auf 079 783 91 15.
MO 7. Juni, 14 Uhr:
Überfluss und Flussüberquerung
DI 8. Juni, 14 Uhr:
Lärmschutzwände und Lautsprechwände
MI 9. Juni, 14 Uhr:
Graffiti und Lärm
DO 10. Juni, 14 Uhr:
Graffiti als Weltsprache
FR 11. Juni, 14 Uhr:
Graffiti als Kartographie
17 Uhr, Lesung:
Jetzt wird poetisches Material, das aus Graffitis aus aller Welt entstanden ist, vorgetragen. Suzanne Zahnd und Finn Ivique werden die Lieder, Haikus und Gedichte in dadaistisch-energischer Diktion verlesen.
SA 12. Juni 14 Uhr:
Kartographie 2
21 Uhr, Filmabend:
>Matt McCormick: The Subconscious Art of Graffiti Removal (2002)
>Fabian Bechtle/Stefan Reuter: Magic Colorz (2005)
>Sven Johne: Tears of the Eyewitness (2009)
SO 13. Juni, 14 Uhr:
Graffiti-Spottraining an der Baselline
LESUNG
FR 11. Juni ab 17 Uhr: Lesung von Pseudonymgedichten, mit Grill und Bar
THEORIESONNTAG: SO 13. Juni
14 Uhr Graffiti-Spottraining an der Baselline
17 Uhr Impulsreferat und Gespräch mit der Historikerin Francesca Falk (Universität Zürich und ZHdK)
